Archiv für Mai 2007

Repression & G8 entgegentreten!

Am 19. Mai 2007 demonstrierten in Karlsruhe über 700 Menschen gegen die Kriminalisierung der Anti-G8-Proteste. Unter dem Motto „Jetzt erst recht – Repression und G8 entgegentreten!“ trugen die DemoteilnehmerInnen ihre Wut vor die Bundesanwaltschaft, welche die Razzien gegen linke Projekte am 9. Mai veranlasst hatte.
Thematisiert wurden auch die Verschärfung der Polizei- und Sicherheitsgesetze sowie innere Aufrüstung und Überwachungsgesellschaft.
Einen Pressespiegel gibts auf der Mobilisierungsseite
Berichte auf Indymedia 1 , 2

Jetzt erst recht! – Can‘t stop us

Gerade jetzt gilt es, Repression offensiv entgegenzugetreten. Wir wollen uns am Samstag mit dem Festival „… can‘t stop us“ gegen Veranstaltungsverbote wehren, die mittlerweile gegen immer mehr linke und alternative Veranstalter ausgesprochen werden. Los geht es ab 18h im Juz Südstadt (Wegbeschreibung (unter Festival))

***Attack of the Mad Axeman***
***H aka N***
***Kids Explode***
***Lea-Won & DJ RxP***
***NeinNeinNein***
***Reveal ***
*** Infoveranstaltung zu Neonazi-Lifestyle***

Presse

Pressemitteilung bei Stattweb und dem Infoladen Ludwigsburg

Bericht bei ka-news

Nazimahnwache am 8.Mai in Durlach

Stadtverwaltung Karlsruhe und Polizei setzten Mahnwache von Neonazis am Tag der Befreiung in Karlsruhe-Durlach durch/Platzverweise und Kessel für 60 AntifaschistInnen

Am Dienstag abend hielten ca. 40 Neonazis eine Mahnwache am Turmberg in Karlsruhe-Durlach ab. Skandalöser Anlass war der Jahrestag der Kapitulation des NS-Regimes am 08. Mai, den die Neofaschisten geschichtsrevisionistisch in ein Gedenken an deutsche Opfer umdeuteten.

Die Stadt Karlsruhe, vertreten durch das Bürgeramt für Sicherheit und Ordnung, unternahm keinen Versuch die ausgerechnet am Tag der Befreiung stattfindende Versammlung zu verhindern. Diese Politik setzte sich im Polizeieinsatz fort. 60 AntifaschistInnen versuchten am Treffpunkt der Neonazis am Durlacher Bahnhof und am Turmberg ihren Protest dagegen äußern. In einem unverhältnismäßigem Polizeieinsatz mit hunderten Einsatzkräften, Hunde- und Pferdestaffeln wurde versucht, die Veranstaltung der NPD ohne Protest ablaufen zu lassen. Eine Straßenbahn wurde angehalten, AntifaschistInnen und unbeteiligte Mitfahrer wurden längere Zeit aufgehalten und kontrolliert, alle Personen, die auf den Turmberg wollten, wurden einer Personenkontrolle unterzogen und erhielten Platzverweise. AntifaschistInnen wurden den ganzen Abend lang von Polizeikräften begleitet und letztlich mit einer Hundestaffel in den Zug getrieben worden.

Tobias Jahnke, Sprecher der Autonomen Antifa Karlsruhe zeigte sich entsetzt über das doppelzüngige Verhalten von Stadt und Polizei: „Ausgerechnet an dem Tag, der ausschließlich der Ehrung der Befreiung vom Faschismus gehört, leiten Stadtverwaltung und Polizei alles in die Wege um den Neonazis eine störungsfreie Veranstaltung zu gewährleisten. An anderer Stelle brüstet sich die Stadt gerne mit ihrer ablehnenden Haltung gegenüber Neonazistischen Umtrieben in Karlsruhe. Der heutige Tag hat bewiesen, das dahinter kaum mehr als leere Worthülsen stehen. Mit einer solchen Doppelmoral wird es den Neofaschisten leicht gemacht ihr menschenverachtendes Weltbild zu verbreiten und in der Region Fuß zu fassen.“

Pressemitteilung des Antifaschistischen Aktionsbündnisses Karlsruhe
Artikel bei ka-news.de
Stellungnahme von Karin Binder (MdB, die linke)

Gemeinsam kämpfen,gemeinsam feiern!

12.05.07
Part I: Dem Naziaufmarsch in Horb am Neckar entgegentreten!
Part II: Antifafestival in Karlsruhe

Nachdem die Polizei im April 2006 eine Spontan-Demo von gewalttätigen Neonazis in Horb (zw. Pforzheim und Tübingen) aufgelöst hat, will die braune Szene am Samstag, 12. Mai 2007, einen zweiten Versuch starten – dieses Mal mit Vorankündigung. Im April 2006 waren Neonazis nach einem Demonstrations-Verbot in Mannheim nach Horb gefahren, um sich mit einer Spontan-Demo für die Freilassung von Holocaust-Leugner Ernst Zündel einzusetzen. Es kam zu körperlichen Auseinandersetzungen – die Polizei ging mit Pfefferspray und Schlagstöcken gegen die rund 60 „Autonomen Nationalisten“ vor.
In diesem Jahr wird mit Sicherheit auch entschlossener antifaschistischer Widerstand das Stadtbild prägen: Vor Ort feilt bereits ein bürgerliches Bündnis an Gegenaktionen , für Auswärtige soll es Zugtreffpunkte in Pforzheim und Stuttgart geben. Regelmäßige Infos zum Stand der Dinge gibt es hier.

Nach dem verhinderten Aufmarsch laden wir euch herzlich ein zum Antifafestival gegen Repression in Karlsruhe:

***Attack of the Mad Axeman***
***H aka N***
***Kids Explode***
***Lea-Won & DJ RxP***
***NeinNeinNein***
***Reveal ***
*** Infoveranstaltung zu Neonazi-Lifestyle***