Archiv für März 2010

Was ist los im Iran?

Info- und Diskussionsveranstaltung mit einem im Iran geborenen Linken
Montag 5. April | 19:30h | Karlsruhe – Planwirtschaft [Werderstr. 28]

Iran, 2009/2010: Mit diesen Schlagwörtern verbinden wir in erster Linie Massenaufstände, brennende Barrikaden und Straßenschlachten zwischen DemonstrantInnen und Sicherheitskräften. Ein Wahlbetrug löst das Erwachen einer Generation und das Entstehen einer Freiheitsbewegung aus. Die IRI (Islamische Republik Iran) wackelt.
Gemeinsam versuchen wir, uns einen Überblick über die hochbrisanten Ereignisse im Iran zu verschaffen. Ein kleiner Schwenk durch die Geschichte von der letzten Schah-Dynastie bis hin zur sog. „Islamischen Revolution“ und der Schaffung eines Gottesstaates soll genauso wie eine kurze Analyse der Staatswesens der IRI dabei Klarheit schaffen.
Schließlich stellen wir uns der Frage, was hinter der „grünen Bewegung“ steckt. Wer geht in erster Linie auf die Straßen, wer ist eigentlich dieser Mousavi und inwiefern wird er seiner insbesondere von außen zugeschriebenen „Führungsrolle“ gerecht? Wie weit kann diese Bewegung kommen, und wie hart wird das Gerüst der IRI dabei getroffen?
Last but not least: Wie reagieren BRD und EU auf die Aufstände, wenn doch insbesondere Deutschland tief in wirtschaftliche Beziehungen mit den Revolutionswächtern verwickelt ist?
Diskutiert mit uns und helft uns, der Paralyse der hiesigen Linken in puncto Iran entgegenzuwirken.

Demo gegen Polizeigewalt und staatliche Repression!

Am 13.03.2010 findet in Karlsruhe eine Demonstration gegen Polizeigewalt und staatliche Repression statt. Der AK Polizeigewalt ruft für 15 Uhr zur Auftaktkundgebung am Kronenplatz auf!

Fast haben wir uns schon daran gewöhnt: Ständige Überwachung durch Kameras und private Sicherheitsdienste in den Bahnen, Polizeigewalt bei Demos, stundenlange Vorkontrollen beim Fußball und willkürliche Personalienfeststellungen vor allem bei subkulturell aktiven oder migrantischen Jugendlichen. Meist wird es als einzelne Erscheinung oder mit dem Gefühl wahrgenommen, dass das schon alles seine Richtigkeit haben werde. Um für unsere „Sicherheit“ zu sorgen, konstruiert der Staat hierbei immer neue Gefährdungsszenarien.
Doch warum versucht der Staat uns mit ständig schärferen Techniken und Praktiken zu überwachen, zu schikanieren und einzuschüchtern? Gerade in Zeiten kapitalistischer Krise scheint „Sicherheit“ auf Kosten der Freiheit alles andere zu überlagern. Dem Staat geht es um den Erhalt der bestehenden Eigentums- und Ausbeutungsverhältnisse, die er gegen wachsende Unzufriedenheit sichern will.
Die Polizei ist kein Freund und Helfer, sondern Exekutivorgan der Staatsgewalt, die sich jederzeit gegen jedeN richten kann.
Deshalb am 13.03.10 gemeinsam auf die Straße gegen Polizeigewalt, (Veranstaltungsverbote) und staatliche Repression!“

Mehr Infos findet ihr beim AK Polizeigewalt