Antifa heißt für uns gegen rechte Strukturen sowie das Erstarken faschistischer Tendenzen in Staat und Gesellschaft vorzugehen. Wir kämpfen nicht nur gegen organisierte NeofaschistInnen, die sich als Neonazis, Kameradschaften oder in Form von Parteien wie der NPD breitmachen, sondern auch gegen faschistische Politik und rassistische Positionen von Nazis jenseits der Klischees . Wir werden immer dann öffentlich aktiv, wenn Antisemitismus, Rassismus, Sexismus, Homophobie, Nationalismus oder autoritäre Denkstrukturen zu Tage treten, immer dann wenn Freiheiten beschränkt und Menschen unterdrückt bzw. diskriminiert werden. Uns ist bewusst, dass sich Faschismus nicht allein durch Aufklärung und den Kampf gegen rechte Strukturen bekämpfen lässt. Faschismus zu überwinden heißt Kapitalismus zu überwinden. Unser Ziel ist daher eine klassenlose und herrschaftsfreie Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung.

Autonom zu agieren ist Voraussetzung unserer Arbeit. Wir sind keine Partei oder ähnliche politische Organisation im traditionellen Sinne. Wir streben nicht nach Macht, da wir Herrschaft von Menschen über Menschen grundsätzlich ablehnen. Bei uns gibt es weder Chefs noch Hierarchien und wir wollen nicht regieren. Unterstützung und Zusammenarbeit mit staatlichen (Unterdrückungs-)Organen lehnen wir generell ab. Trotzdem agieren wir nicht allein. In verschiedenen festen Netzwerken arbeiten wir mit ähnlich organsierten Gruppen in Karlsruhe, Baden-Württemberg und bundesweit zusammen. Bei Aktionen und Veranstaltungen bilden oder beteiligen wir uns an Bündnissen mit anderen linken Gruppen und Einzelpersonen.

Karlsruhe und Umgebung bildet gemäß dem Motto „Think global, act local“ den Schwerpunkt unserer Arbeit. Hier organisieren und unterstützen wir politische sowie kulturelle Initiativen, Veranstaltungen und Aktionen. Unser Aktionsfeld reicht von Demonstrationen, Infoständen und –veranstaltungen bis zu Partys, Konzerten bzw. Festivals. Wir mischen uns aber auch überall dort ein, wo wir es für nötig erachten und unterstützen beispielsweise mit gemeinsamen Zugtreffpunkten (über-)regionale Mobilisierungen.
Jede und Jeder ist herzlich eingeladen sich in unserer Gruppe zu beteiligen. Dabei zählt weder Alter, Herkunft noch Erfahrung. Gegensätze, unterschiedliche Meinungen und Herangehensweisen sind völlig normal. Mit jedem Gespräch, jeder Diskussion und natürlich Aktion gewinnen wir an Erfahrung, Wissen und Stärke.

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